brate.

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Ich dreh mich um.Zwischen meinen Fuessen klingelt es.Es klingelt bis in den Kopf rein.

“Dein Geruch verlässt mich.” … oder hat er “verletzt mich” gesagt?
Wieder stieg er durch mein Fenster,ich rauchte und er packte rasch an meinen Mund.Ich roch die Chemie.Zwei gelb-grüne Finger die den Filter greifen und hastig,der Zug, der das Drehpapier verschwinden ließ. Ich spare mir die Frage nach dem wo,nach dem was, nach dem wie knapp es war. Sein Blick entschwindet meinem,sanft wie die Decke,die er am Zipfel packt und von meinen Beinen zieht. “Dein Geruch verletzt mich.”,sage ich.

Als das Klingeln endlich aufhört schau ich an mein Fenster an dem sich beschlagen Bahnen winden,durch die man einen Morgengrauen erahnen kann. Neben mir das gleichmäßige Atmen.Einzig die Furchen zwischen den Augen,die selbst im Schlaf zueinander finden, erinnern mich an die Zeit, die vergangen ist. Das erste Zittern,als es das erste Mal dumpf an unsere Türe schlug,und ich die Dosen in meiner Unterwäsche versteckte. Dumpf auch der Schlag der sich über mein Gesicht legte. Oft und immer wieder. Mein Vater hielt nicht viel von meinen täglichen Ambitionen,von seinen Nächtlichen ebensowenig. Es ist schwer sich zu schützen, noch schwieriger andere zu beschützen.

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